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Konzerte


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Der Verkauf der Tickets erfolgt über den NDR Ticketshop und sind erhältlich beim NDR und der HAZ/NP

18

MAI

 

20:00 h

NDR

Funkhaus

Projektkonzert

W.A. Mozart

Klavierkonzert A-Dur

KV 488


G. Mahler

Symphonie No. 1  "Titan"


Solistin: Johanna Marie Hennig

Leitung: Martin Lill



Samstag | 18. Mai 2019 | 20 Uhr
Großer Sendesaal NDR Landesfunkhaus
Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22 · Hannover


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18. Mai 2019


Gustav Mahler Sinfonie Nr. 1 "Titan"


Zur Musik


Die Sinfonie entstand in der Zeit von Januar bis März 1888 in Leipzig. Die Vorarbeiten reichen jedoch bis in das Jahr 1884 zurück. Mahler hat die Anregung zu der Sinfonie seinem ersten Liederzyklus, den Liedern eines fahrenden Gesellen von 1885 entnommen. Mahler war sich zunächst unschlüssig, ob er das Werk als Sinfonische Dichtung oder als Sinfonie konzipieren sollte. Die ursprünglich vorgesehene Großgliederung der Sätze in zwei Teile fiel im Lauf der Zeit ebenso weg wie ein ursprünglich an zweiter Stelle stehender zusätzlicher Satz. Dieser wird unter der Bezeichnung „Blumine“ gelegentlich noch aufgeführt[1]. Bei den ersten Aufführungen versuchte Mahler auch, dem Publikum den Zugang zu dem Werk durch Werk- und Satztitel zu erleichtern. Der zeitweise beigegebene Titel Titan bezieht sich auf den gleichnamigen Roman Jean Pauls. Mahler zog diesen programmatischen Namen jedoch später zurück. Der Trauermarsch trug kurzfristig den Beinamen Ein Totenmarsch in CallotsManier, was eine Anspielung auf E. T. A. Hoffmanns Fantasiestücke in Callots Manier darstellte. Allerdings kannte Mahler dieses Werk zur Entstehungszeit der Sinfonie noch gar nicht, so dass der ebenfalls zurückgezogene Titel wohl auf den Vorschlag seines Freundes Ferdinand Pfohl zurückgeht. 1889 führte Mahler das Werk in Budapest als Sinfonische Dichtung in zwei Teilen auf. Zur Hamburger Aufführung 1893 verfasste Mahler sogar ein vollständig ausgearbeitetes Programm[2], auf dessen Beigabe er später verzichtete, „weil ich es erlebt habe, auf welch falsche Wege hiedurch das Publikum geriet“[3]. Erst mit der Drucklegung im Jahr 1899 erhielt die Sinfonie ihre bis heute bekannte viersätzige Form.


Die erste Aufführung der 1. Sinfonie fand am 20. November 1889 unter der Leitung des Komponisten als Sinfonische Dichtung in Budapest statt. Mahler war zu dieser Zeit dort als Direktor der Königlich-Ungarischen Oper tätig. Die Aufführung stieß auf äußerst geteilte Meinungen, welche von Begeisterung bis zu Entrüstung und Häme reichten. Der Schriftsteller Karl Kraus berichtete von einer Aufspaltung der Zuhörer in "Mahlerfreunde und Mahlerhasser", die "sich eine heftige Schlacht" lieferten. Hämische Lacher der Mahler-Gegner mussten von den Mahlerfreunden zur Ruhe gebracht werden. "Im Lärm des Parteikampfes war von den komischen Orchesterklängen nichts mehr zu hören"[5]. Das Neue Pester Journal bescheinigte Mahler wie seine berühmten Dirigenten-Kollegen, "kein Symphoniker"[6] zu sein. Die ungarische Musikzeitschrift Pesti Hírlap feierte die ersten drei Sätzen und kritisierte nur das Finale der Sinfonie[7]. Die eigentliche Uraufführung des Werkes in der endgültigen Form als reine Sinfonie fand am 16. März 1896 in Berlin statt. Der bedeutende Musikkritiker Eduard Hanslick, welcher bereits regelmäßig die Sinfonien Anton Bruckners verrissen hatte, formulierte seine Kritik ausgehend vom "Schreckensfinale". Er postulierte, dass die "neue Symphonie zu jener Gattung Musik gehört, die für mich keine ist." Hanslick wünschte sich, die Absichten Mahlers für das ihm rätselhafte Vorgehen besser erkennen zu können, bezeugte aber auch den enthusiastischen Applaus der vornehmlich jungen Zuhörer[8]. Die Aufregung um die fremdartig klingende neue Sinfonie ist aus heutiger Perspektive kaum noch nachvollziehbar, da die 1. Sinfonie im Rahmen der Mahlerschen Sinfonien zu den klassisch-romantischsten Werken gehört. Sie wird heute gerne und häufig gespielt und gilt als Vorläufer der noch bedeutenderen späteren Sinfonien Mahlers.




Letzte Konzerte im Überblick


Seit ihrem 140-jährigen Bestehen hat die Hannoversche Orchestervereinigung ein breites Spektrum an Sinfonie-, Themen-, Chor- und Kammerkonzerten absolviert:



4. November 2017 | Großer Sendesaal des NDR Landesfunkhaus Niedersachsen HannovePrimis in faucibus orci luctus et ultrices posuere cubilia tristique ligula ut velit, pharetra condimentum. Nam vel sem commodo, varius metus a, laoreet.

10. November 2018 | Großer Sendesaal des NDR Landesfunkhaus Niedersachsen Hannover

Sinfoniekonzert

Beethoven Tripelkonzert
Tschaikowski Sinfonie No. 5 e-moll

Friederieke Starkloff Violine

Leonid Gorokhov Violoncello

Gerrit Zitterbart Klavier


Leitung: Martin Lill

Pressestimmen


 

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14. April 2018 | Großer Sendesaal des NDR Landesfunkhaus Niedersachsen Hannover

Sinfoniekonzert

Weber Ouvertüre und Arien aus „Der Freischütz“

Beethoven Sinfonie No. 6 <<Pastorale>>

 

Juliane Dennert Sopran

Uwe Gottswinter Tenor

 

 

Leitung: Martin Lill

Pressestimmen

 

 

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4. November 2017 | Großer Sendesaal des NDR Landesfunkhaus Niedersachsen Hannover

Rota
Bernstein
Williams

Star Wars · Der Leopard · Forrest Gump · Die glorreichen Sieben · Jenseits von Afrika · Der Pate

 

Leitung: Martin Lill

Pressestimmen

 

 

4. November 2017 | Großer Sendesaal des NDR Landesfunkhaus Niedersachsen HannovePrimis in faucibus orci luctus et ultrices posuere cubilia tristique ligula ut velit, pharetra condimentum. Nam vel sem commodo, varius metus a, laoreet.

19. November 2016 | Markuskirche Hannover

Sinfoniekonzert

Brahms Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a
Brahms Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80
Haydn Sinf. Nr. 94 G-Dur "mit dem Paukenschlag"
Haydn Trompetenkonzert Es-Dur Hob.VIIe:1

Fabian Neuhaus  Trompete


Leitung: Martin Lill

Pressestimmen

 

 

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3. Juni 2017 | Kulturboden Hallstadt · Bamberg · In der Marktscheune 1 · 96103 Hallstadt 

Pfingstkonzert der HOV

Beethoven Konzert für Violine und Orchester

Weber Ouvertüre zu „Der Freischütz“
Dvořák Slawische Tänze
Stute & Haas Symphonische Skizzen

Andrej Bielow Violine
Wolfgang Stute Gitarre
Konrad Haas Querflöte
Leitung: Martin Lill

 

 

Link

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6. Mai 2017 | Großer Sendesaal des NDR Landesfunkhaus Niedersachsen Hannover

Sinfoniekonzert

Beethoven Konzert für Violine und Orchester
Dvořák Sinfonie No. 7 d-moll, op. 70
Mozart Ouvertüre zu Figaros Hochzeit


Annedore Oberborbeck Violine
Leitung: Martin Lill


Pressestimmen



 

4. November 2017 | Großer Sendesaal des NDR Landesfunkhaus Niedersachsen HannovePrimis in faucibus orci luctus et ultrices posuere cubilia tristique ligula ut velit, pharetra condimentum. Nam vel sem commodo, varius metus a, laoreet.

16. April 2016 | Großer Sendesaal des NDR Landesfunkhaus Niedersachsen Hannover

Sinfoniekonzert

Tschaikowski Sinfonie Nr. 6 h-Moll „Pathetique"
Trojan Märchen · Konzertsuite für Akkordeon und Orchester
Suk „Pohádka – Ein Märchen“ Suite op. 16

 

Solist: Goran Stevanović | Akkordeon

 

Leitung: Martin Lill

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